D. R. Harris - Shampoo und Haarwäsche für den Gentleman

Bücher über den Gentleman, sein Machen und Tun sind heute in jedem Bücherregal und in aller Munde.  Doch schon viel früher beschäftigte man sich mit der damaligen Selbstverständlichkeit der (Selbst-) Erziehung.  Ein Klassiker aus den 20er Jahren ist Gustav Lyons "Ein Herrenbrevier". Nebst klassischen Themen wie Mode, Kunst, Musik und Sport ließ sich der Autor mit außergewöhnlicher Präzision über das Thema Haarpflege aus.  

 

Nicht umsonst, denn kaum etwas fällt dem Gegenüber schneller ins Auge, als das Haar des anderen. Bei Beschreibungen von Damen und Herren ist man nicht überrascht, wenn die Haarkonsistenz, Farbe und dessen Pflegestatus verwendet wird. Um sich selbst wohl zu fühlen und Spitznamen wie Fetthäubchen oder Schneeflöckchen geschickt zu umgehen, lauten somit die Fragen: Wie pflege ich mein Haar korrekt und welches Shampoo wählt der Gentleman von Welt?

Die Anleitung zum Shampoonieren

Ein essentieller Bestandteil der Haarpflege ist nebst dem (selbstverständlichen) regelmäßigen Friseurbesuch ein auf das Haar abgestimmtes Shampoo.  Doch schon beim Waschvorgang erinnern sich viele Menschen an das Sprichwort der Affe mit der Seife. Da kein Produkt bei falscher Anwendung seine vollkommene Wirkung entfalten kann, eine kleine Gebrauchsanleitung:

 

Anfeuchten: Das Haar wird zunächst gründlich durchfeuchtet, um das Haar von Staub und Sand zu befreien.

Shampoonieren: Weniger ist mehr!  Man sollte davon absehen zu viel Shampoo zu verwenden, weil das Haar sonst zu stark aufquillt. Das in beiden Händen verteilte Haarwaschmittel wird nur mit den Fingerspitzen (nicht den flachen Händen) in die Haare einmassiert. Mit kaltem bis lauwarmen Wasser den Schopf gründlich ausspülen. Das Haar sollte jetzt vor Sauberkeit (und Vergnügen) tatsächlich quietschen.

Nachpflege: Die Feuchtigkeit wird vorsichtig aus den Haaren mit einem Shampoo gedrückt - nicht rubbeln.  Es empfiehlt sich die Lufttrocknung. Ein Haarwasser im Anschluss ist das Nonplusultra in Sachen Sauberkeitsgefühl und Kopfhautdurchblutung: Ein- bis zweimal wöchentlich allerdings für den gestressten Herrn komplett ausreichend.

Die flüssigen Shampoos von D. R. Harris

Golden Shampoo: Der Klassiker für das normale Haar und den täglichen Gebrauch. Dazu passend empfiehlt sich auch der Golden Conditioner.

 

Medicated Shampoo: Das Medicated Shampoo ist im Vergleich zum Golden ein wenig antiseptisch und enthält sowohl Teebaumöl und Eukalyptus. 

 

Therapeutic Shampoo: Für den Herren mit trockener bis juckender Kopfhaut empfiehlt sich die Therapeutic Haarwäsche.

Die ergiebigen Shampoo-Pasten von D. R. Harris

Shampoo-Pasten kennt heute eigentlich kaum noch wer, aber sie sind für Reisen perfekt geeignet, weil sie logischerweise ob ihrer Konsistenz nicht auslaufen können.  Außerdem sind sie recht ergiebig und reinigen effektiv, erzeugen aber dafür nicht ganz so viel Schaum wie ihre flüssigen Kollegen.

 

Lemon Cream: Geeignet für das normale bis ölige Haar ist Lemon Cream. Passend dazu gibt es den Lemon Cream Conditioner verfeinert mit Aloe Vera.

 

Coconut Oil: Cococnut Oil ist dahingehend für das normale bis trockene Haar zu verwenden. Der passende Weichspüler kommt ähnlich wie bei Lemon Cream mit Aloe Vera.

Für Reisende und andere Gentlemen: Shampoo-Stücke

Die kleinen Seifenstücke von D. R. für die Haarpflege sind sehr ergiebig, perfekt für die Reise und in vielen Geruchsrichtungen zu erwerben. Die Bars - wie der Engländer zu sagen pflegt - sind erhältlich in den hauseignen Parfümklassikern Windsor und Arlington, aber auch Düfte wie Rosmarin, Kokosnuss und Ozean sind im Onlineshop erwerblich.

Zusatzinformationen

Ein Tipp noch: Entscheiden Sie sich für einen Duft beziehungsweise versuchen Sie die Düfte aufeinander abzustimmen, sonst riechen Sie schnell wie ein Douglas - und ich meine nicht den Schauspieler.

Die Haarpflege von D. R. Harris im Onlineshop

Gastblogger: Maximilian Mogg

Mein Name ist Maximilian Mogg und meine Leidenschaft ist zeitlose Herrenmode. Dabei ist mein persönliches Bestreben, einen individuellen, vom Modediktat unabhängigen, sich stetig verbessernden Stil zu erarbeiten. Die Faustregel bei jeder modischen Investition lautet deshalb: Meine Kinder sollten es tragen, meine Enkel es bewundern können. Es erfordert Selbstreflexion, sich auf seine eigenen Stärken und Schwächen zu besinnen, um diese mit einem zeitlosen Schnitt, langwährender Qualität und Farben nach persönlichem Geschmack zu akzentuieren.


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