Handgearbeitete Lederwaren aus Florenz

Seit 1956: Lederverarbeitung im Familienbetrieb

Die Be­sonder­heit der feinen Le­der­waren aus der Ge­gend rund um Flo­renz liegt keines­wegs auf der Hand, son­dern viel­mehr in der Hand. Das ver­arbeitete Kalbs­leder, in und um Flo­renz tra­ditionell pflanz­lich ge­gerbt, heißt Cuoietto und wird schein­bar naht­los zu­sam­mengefügt. Dort, wo bei der Ver­ar­bei­tung die le­dernen Kan­ten an­ein­ander­stoßen, kommt das Col­tella zum Ein­satz. Mit die­sem (sehr) scharfen Mes­ser wer­den die Fa­sern aus­gedünnt. Das Le­der wird in Was­ser ein­geweicht, alsbald über einen Holz­rohling gezogen, ge­na­gelt und in Form ge­klopft. Danach wird alles mit einem heißen Eisen "versiegelt". Um dann noch die charakter­istische Festigkeit des le­der­nen Kunst­werks zu er­reichen kom­mt ein pflanz­licher Kleb­stoff hin­zu. Nach der schonenden Trock­nung im Trocken­raum (ähnlich einem Humidor für Rauch­waren) wird je­des Stück von Hand mit einem aus na­türlichen Pig­men­ten her­ge­stellten Lack ver­sehen und sorg­sam po­liert.

Tacco: die Leder-Schüttelbörsen aus Florenz

Zigarettenetuis für sechs Zigaretten

Zigarettenetuis für zehn Zigaretten

Stiftetuis für Füllhalter & Co.

Visitenkartenetuis von CAF

CAF - Cuoio Artistico Fiorentino

CAF - cuoio artistico fiorentino. Die Kunst der Lederverarbeitung aus Florenz. Bussetto Schüttelbörse handgemacht.
Vasco Capanni und sein Sohn Fabio

Cuoio Artistico Fiorentino di Capanni Fabio, kurz CAF - das ist der Hand­werks­be­trieb, der ein paar Kilo­meter nördlich von Flo­renz feinste Le­der­waren auf tra­ditionelle Art fertigt. Flo­renz ist be­reits seit dem Mit­tel­alter ein Zen­trum für die Ver­ar­beitung von Le­der. So sind ver­schiedene Techniken ent­stan­den, die fast aus­schließlich in der Ge­gend um Flo­renz An­wen­dung fin­den. Hier­zu zählen das Prägen und Ver­gol­den von Le­der, aber auch die sog. Cuoietto Fiorentino - eben jene Le­der­ver­ar­beitung, wie sie bei CAF ge­pflegt wird. In den 1950er Jahren er­lernte Vasco Capanni sein Hand­werk in der Alt­stadt von Flo­renz und legte 1956 sei­ne Mei­ster­prüfung ab. Seit 1987 wird er un­ter­stützt von seinem Sohn Fabio, der sich eben­falls dem tra­dition­el­len Hand­werk ver­schrie­ben hat. Nur noch we­nige Her­steller wid­men sich heute die­ser aufwändigen Technik der Le­der­ver­ar­bei­tung. Ne­ben prak­tischen und be­son­ders flachen Etuis für Zi­garet­ten und Visiten­karten ist wohl die Schüttelbörse, das wohl pro­mi­nenteste Pro­dukt tos­kanischer Täschner-Tradition. Der flache, klei­ne Hand­schmeichler namens Tacco fin­det Platz in der vor­deren Ho­sen­tasche des Herrn ohne zu stören. Sein In­halt: ein paar Münzen, deren Ge­räusch ge­dämpft wird, ein klein ge­fal­teter Schein viel­leicht - mehr nicht. Unser Tipp: die ultraflachen Zigarettenetuis.