Francesco Maglia - der gute Regenschirm

Seit 1854: Maglia-Regenschirme aus Mailand

Wer heute noch einen kunst­voll und von Hand ge­fertigten Regen­schirm sucht, der kommt an Francesco Maglia nicht vorbei. Die italien­ische Regen­schirm­macherei pflegt die Familien­tradition in der fünften Generation und der Herr von Welt hat nicht schlecht ge­staunt, als Francesco sich auf den Weg von Mailand nach Ber­lin machte. Im Gepäck: Regen­schirme, Herren­schirme, Taschen­schirme und Reise­schirme. Reise­schirme? Neben den überaus praktischen zusam­men­schieb­baren Taschen­schirmen gibt es nämlich auch jenen wunder­samen Schirm für den Reisenden, dessen Griff und Spitze sich ab­schrauben las­sen. So passt der Regen­schirm auch in den Kof­fer. Warum in aller Welt sollte man auf Reisen auf einen stil­vollen Be­gleiter ver­zichten.

Limited Edition - der Maglia-Taschenschirm

Handwerk und Qualität

Die Leder­griffe von Francesco Maglia werden in Mailand von Hand ge­fertigt und mit einer wellen­förmigen Mokassin­naht ver­sehen. Traditionelle Schirm­griffe aus ge­bogenem Bambus (Phyllo­stachys nigra) ergänzen das Regen­schirm­sortiment. Es ist übrigens ein schweres Unter­fangen Bam­bus zu biegen: Da braucht es viel Wasser­dampf, Kraft, Ge­duld und Ge­schick. Ver­suchen Sie es mal! Um die siebzig Arbeits­schritte sind nötig, um einen Regen­schirm zusammen­zusetzen. Zur Ver­wendung kom­men spezielle, be­sonders dicht ge­webte Schirm­stoffe und feines Leder aus Italien, ver­schiedene Hölzer, Eisen und Messing­teile sowie eine ganze Menge Ar­beit.

Herstellung


Der Regenschirm, der sich unterscheidet

Die wasser­dichten Stoffe für den Regen­schirm von Welt lässt Francesco Maglia eigens in Italien nach den eigenen hohen Qualitäts­standards weben. Das Ma­terial, ein be­sonders hoch­wertiger Polyester­Twill, ist deut­lich fester und auch dichter ge­webt, als Bezugs­stoffe handelsüblicher Schirme. Der Stoff wird in Hand­arbeit weiter­ver­arbeitet: das geht vom Markieren mit Schneider­kreide über das ge­konnt sorg­same Zu­schneiden bis zum eigent­lichen Vernähen der Einzel­teile. Das Schirm­dach hat eine leicht gewölbte Form. Das sieht einer­seits sehr ele­gant aus und unter­scheidet den Regen­schirm von Pro­dukten billiger Machart (ca. 90 Pro­zent aller Schirme kom­men heute aus China), doch es sorgt auch für Stabilität. Nicht nur im Ma­terial, sondern auch in der Ver­ar­beitung liegt bei einem Regen­schirm von Maglia das schöne Detail. Der satte Klang beim Öffnen eines sol­chen Maglia­schirms er­zeugt beim Be­sitzer ein tief empfundenes Wohl­befinden. Und wenn der Regen­schirm dann bei einer Wind­boe nicht umschlägt, ent­lockt dies dem Herrn von Welt ein an­erken­nendes: "Donner­wetter!".

Auf ein Wort: Francesco Maglia, der Schirmherr aus Italien

Noch vor ungefähr 30 Jahren gab es allein in Italien um die 150 Schirm­hersteller; auch in Eng­land und Deutsch­land war das alte Hand­werk noch präsent. Jetzt nicht mehr. So ziem­lich alle weg. Billige Importe aus Fern­ost führten zu einem Um­denken und so ein Schirm wurde plötzlich als Weg­werf­objekt be­trachtet. Aber Hand aufs Herz: Würden Sie Ihren Savile Row-Anzug oder die rahmen­genähten Maßschuhe nach Ge­brauch einfach irgendwo da draußen liegen lassen und kampf­los aufgeben? Ein Regen­schirm ist ein Accessoire, ein veritables Objekt der Be­gierde, so wie der Hut, die Arm­band­uhr oder Taschen­uhr, der feine Herren­schal und die Hosen­träger aus der Manu­faktur. Das wird jedem, der Francesco Maglia be­gegnet, so­fort klar. Und, aber das nur ganz neben­bei, es war nicht Gene Kelly, der den meisten Spaß an seinem Regen­schirm hatte, sondern das ist Francesco Maglia. Wer einen solchen Regen­schirm in Händen hält, der weiß auch sofort warum. Fazit: Die Garde­robe eines Man­nes ist ohne Regen­schirm unvollständig. Und außerdem wird man nass. Regen­schirm-Tipp: Trocknen Sie Ihren Schirm nicht auf­gespannt, sondern locker hängend. Er dankt es Ihnen ein Le­ben lang und wird Sie tapfer be­schirmen. (Findet übrigens auch der Lady Blog)